Landesjugendspiele 2026 in Klingenthal

Ein unvergessliches Erlebnis!
Am Freitagmorgen brachen 13 junge Sportlerinnen und Sportler im Alter von 10 bis 14 Jahren
voller Vorfreude nach Klingenthal auf, um an den diesjährigen Landesjugendspielen teilzunehmen.


Ankunft im Skistadion von Mühlleithen
Gegen Mittag erreichten wir das Skistadion von Mühlleithen. Die Temperaturen lagen knapp unter
Null Grad, aber das Wetter war perfekt für den ersten Wettkampf, der am Nachmittag starten sollte.
Die Bedingungen waren ideal, um unser Können unter Beweis zu stellen.


Technik-Sprint: Ein erster Härtetest
Der erste Wettkampf des Tages war der Technik-Sprint, bei dem die Teilnehmer zweimal eine 80
Meter lange Strecke absolvieren mussten – einmal im Doppelstockschub und dann im Gleiten im
Schlittschuhschritt. Unsere Athletinnen und Athleten zeigten bei diesem Test ihre ganze Kraft und
Ausdauer und platzierten sich alle in der oberen Hälfte des Teilnehmerfeldes. Diese solide Leistung
ließ uns optimistisch auf den nächsten Tag blicken, da der Sprint gemeinsam mit dem VSA
(Vielseitigkeitstest) gewertet wird – und hier können sich noch einige Überraschungen ergeben.


Eröffnungsfeier mit Lasershow
Nach dem Wettkampf machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft im KIEZ Grünheide.
Dort hatten wir die Möglichkeit, mit den Sportlern aus anderen sächsischen Vereinen die
beeindruckende Eröffnungsfeier zu erleben. Mit einer spektakulären Lasershow und der feierlichen
Entzündung des Olympischen Feuers begann das Event in einem unvergesslichen Rahmen.


VSA-Strecke und spannende Wettkämpfe
Der nächste Tag begann mit einem kurzen Training und der Besichtigung der VSA-Strecke. Hier
musste nun jeder Sportler sein technisches Können unter Beweis stellen. Trotz starker Konkurrenz
und der teils eisigen Strecke fuhren alle konzentriert und fehlerfrei durch den Parcours. Leider
verlor der ein oder andere bei einem kurzen Sturz wertvolle Sekunden. Am Ende wurden dennoch
acht unserer Sportlerinnen und Sportler zur Ehrung der Plätze 1 bis 6 aufgerufen. Besonders
erfreulich war, dass Anni (3.), Heidi (2.) und Miri (1.) mit einer der begehrten Schneekristall-
Medaille ausgezeichnet wurden.


Klettern und Spaß vor der großen Sportlerparty
Der restliche Nachmittag stand im Zeichen von Spaß und Teamgeist: In unserer Unterkunft nutzen
wir die tollen Klettermöglichkeiten und verbrachten eine spannende Zeit mit Spielen. Am Abend
erlebten wir die große Sportlerparty, bei der ebenfalls der Spaß natürlich nicht zu kurz kam.


Distanzlauf: Der letzte Wettkampf
Am Sonntag stand dann der Distanzlauf in der freien Technik auf dem Programm. Der Ehrgeiz war
bei allen groß, sich noch um den ein oder anderen Platz zu verbessern und doch noch ein begehrtes
Edelmetall abzuräumen. Doch die Konkurrenz war stark und manchmal kommt zum Unglück auch
noch Pech dazu. So erging es leider unseren jüngsten Sportlern Bela, Anni und Runa, die jeweils
durch einen Sturz ihre bis dahin sehr aussichtsreichen Positionen verloren – da war die
Enttäuschung groß und einige Tränen musste getröstet werden.
Tobi hingegen hatte sich viel für sein Rennen vorgenommen, nachdem der VSA am Vortag nicht
optimal gelaufen war. Er musste sich letztlich nur einem seiner Konkurrenten geschlagen geben und
errang souverän den 2. Platz in seiner Altersklasse.
Fridolin kämpfte tapfer, konnte aber gegen die starke Konkurrenz aus Dresden nicht viel ausrichten.
Am Ende belegte er jedoch einen soliden Platz im Mittelfeld.
Bei den älteren Mädchen war die Aufregung ebenfalls groß. Nach den guten Ergebnissen vom
Vortag wollten sie auch im Distanzlauf ihre Leistung abrufen. Annegret und Mara belegten in ihrer
Altersklasse die Plätze 4 und 5, was sie stolz machte. Miri, die lange Zeit die Führung in ihrem
Rennen übernommen hatte, musste sich in der letzten Runde noch von ihrer Konkurrentin aus
Stützengrün überholen lassen und erreichte am Ende den 2. Platz. Tara, die ebenfalls einen
beherzten Lauf zeigte und lange Zeit auf Platz 3 lag, musste ebenfalls auf der letzten Runde einen
Platz abgeben und beendete das Rennen als 4.


Ein herzliches Dankeschön
Zum Abschluss möchten wir uns bei unseren Betreuern Frank, Jens und Bea bedanken, die sich
abermals Zeit für uns genommen haben, um uns tatkräftig zu unterstützen. Ein weiteres
Dankeschön geht an das Reiseunternehmen Michel-Reisen aus Neueibau, insbesondere an Frank
Michel, der uns sicher hin und zurück gefahren hat und dessen Bus uns das ganze Wochenende
einen wärmenden Rückzugsort bot.


Die Landesjugendspiele 2026 in Klingenthal werden uns allen noch lange in Erinnerung bleiben. Es
war ein aufregendes Wochenende voller sportlicher Herausforderungen, Teamgeist und
unvergesslicher Momente!

Bericht von Ellen Kunath

Autor

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