Himmelfahrtstour 2023

Start zur diesjährigen Tour war wieder einmal 09.30 Uhr am Grenzübergang Herrenwalde, wo wir als Bertsdorfer Gruppe schon fast geschlossen ankamen. Einzelne wurden traditionell mit dem Auto von der Arbeit direkt an den Startpunkt gebracht oder hatten zuhause die obligatorischen 5 Minuten ausgenutzt und kamen solo an den Startpunkt geeilt. So ging es dann geschlossen auf Tour durch Dolni und Horni Podluzi, den Tanneberg ließen wir dabei links liegen. Auf Wald- und Feldwegen weiter streiften wir Krasna Lipa um dann hoch zu kraxeln auf den Vápenný vrch. Von hier aus ging es dann auf Trails und Schotterwegen wieder hinunter ins Tal, schließlich musste Ronnys neues Rad mal richtig eingefahren werden.

Ein paar nervöse Blicke auf die Uhr verrieten, das es schon zur elften Stunde geschlagen hatte und so wurde die Fakultät am Eingang zum Khaatal angefahren. Hier konnte jeder seine Flüssigkeitsspeicher auffüllen sowie einen Riegel einwerfen.

Frisch gestärkt führte die Route weiter das Khaatal hinab, vorbei an unzähligen Holzhaufen und toten Bäumen, die wie Zahnstocher aufgereiht in der Landschaft standen. Pläne wurden geschmiedet, wie man denn das Holz von hier am einfachsten aufs heimische Grundstück bekommt.

Am Ende des Zeidlertals dann die wohlverdiente Mittagspause in der Hospoda u Oty. Geschmacklich durchaus gut passte doch die Größe des Schnitzels nicht ganz zu Marcs Vorstellungen von einer vollwertigen Mahlzeit. Die böhmischen Spätzle auf meinem Teller waren jedoch eine durchaus ausreichende Portion, war doch direkt danach wieder Klettern angesagt.

Nun ging es langsam auf den Rückweg, rundherum um den Wolfsberg, wieder auf Waldwegen bis zum Rauchberg. Der letzte Teilnehmer unserer Runde stieß zu uns, welcher ausgeruht dann später noch das Tempo vorgeben sollte. Hier gab es dann einen Nachtisch auf der Sonnenterasse, wobei teilweise ein durchaus starkes Lüftchen um die Ecken wehte. Palatschinken in allerlei Varianten; mit Eis, ohne und mit Nutella, Kaiserschmarrn sowie Kartoffelpuffer mit Tartarsauce wurden gereicht, dazu Hopfenkaltgetränk, Espresso und türkischer Kaffee.

Auf Trails ging es danach bergab Richtung Rumburk. Hier machte sich meine langjährige Fallschule bezahlt, mit einer Vorwärtsrolle ging es ohne Beschädigungen auf den Waldboden. Das Rad wieder aufgerichtet und die Fichtennadeln abgeklopft konnte es sofort weiter gehen. Zwei unserer Mitfahrer gingen dabei kurzzeitig verloren und wurden dann telefonisch zum Treffpunkt in der Zivilisation navigiert.

In mehr oder weniger fester Formation führte die Tour weiter durch Seifhennersdorf und Varnsdorf, die Brauerei wurde aufgrund der Menschenansammlung links liegen gelassen und damit zu meinem Verdruss leider auch die Softeisbude, bis Großschönau. Ab hier wurde ein Zug in Doppelreihe gebildet und der zuvor besagte, ausgeruhte, später zu uns gestoßene Mitfahrer (kurz: Andre) führte den Tross bis zur Endstation in Jonsdorf an der Gondelfahrt.

Hier gab es zum Abschluss allerlei Speisen sowie ein paar Kaltgetränke, um die leer gefahrenen Speicher wieder aufzufüllen. Und auch Ronny konnte nach einer kurzen Erholungsphase wieder mit uns reden.

Es war wieder eine sehr schöne Tour bei gutem Rad-Wetter, vielen Dank an unseren Mountainbike-Guide Lutz für die Runde.

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